TYPO3 6.2 LTS bietet modernste Technologie und ist zukunftssicher

Long Term Support

Nach TYPO3 4.5 ist das neue TYPO3 6.2 die zweite Version mit Long Term Support (LTS) in der Geschichte von TYPO3. Es wird vom TYPO3 CMS Team bis mindenstens 2017 unterstützt.


Ein besonderer Fokus wurde bei der Entwicklung von TYPO3 6.2 LTS auf Enterprise-Kunden und die vielen Nutzer gelegt, die derzeit TYPO3 4.5 LTS im Einsatz haben und nun zu TYPO3 6.2 LTS migrieren werden.

Diese Kunden können nun von den neuesten Technologien, die mit TYPO3 6.0 eingeführt wurden, profitieren und erhalten mit TYPO3 6.2 LTS eine zukunftsfähige, solide CMS Plattform.

Einfache Migration von TYPO3 4.5 auf 6.2

Viele TYPO3 Installationen laufen derzeit auf TYPO3 4.2, welches im Jahr 2011 als erste LTS Version entwickelt wurde. TYPO3 6.2 LTS wurde speziell entwickelt, um die Migration von TYPO3 4.2 nach 6.2 so einfach wie möglich zu machen. Hierfür wurde eigens eine neue Installationroutine (Install Tool) entwickelt, die zahlreiche neue Unterstützungswerkzeuge (Upgrade Wizards) bereitstellt.

Zudem gibt es eine neue TYPO3 Extension zur Kompatibilitätsprüfung (EXT:smoothmigration), mit der eine existierende TYPO3 Installation auf mögliche Probleme bei der Migration auf TYPO3 6.2 hin überprüft und diese auch direkt behoben werden können.

Außerdem wurde besonderer Wert auf die Rückwärtskompatibilität von Standard-Extensions gelegt, die für TYPO3 4.5 entwickelt wurden. Die benötigen nur geringen bis keinen zusätzlichen Aufwand, um auch mit TYPO3 6.2 korrekt zu funktionieren.

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TYPO3 6.2 bietet neue Funktionen für Redakteure

Neue Funktionen im TYPO3 Backend

Die Arbeitsoberfläche im TYPO3 Backend stellt sich nun gerade für Redakteure deutlich aufgeräumter und übersichtlicher dar.

Neben einer verbesserten Optik und optimierter Usability sind darüber hinaus auch einige neue Funktionen hinzugekommen.

File Abstraction Layer

Der sogenannte File Abstraction Layer (FAL), der in TYPO3 6.0 eingeführt wurde, stellt erstmals eine einheitliche Schnittstelle für den TYPO3 Kern und Extensions zur Dateiverwaltung zur Verfügung. Dabei ist es unerheblich, ob diese lokal oder z.B. in einem Cloud Speicher wie Amazon S3 abgelegt werden.

FAL wurde für TYPO3 6.2 weiter hinsichtlich der Stabilität optimiert und fehlende Funktionen ergänzt. Zwar ist die Extension DAM (digital asset management) nicht mehr kompatibel mit TYPO3 6.2, jedoch sind alle notwendigen APIs weiterhin verfügbar und erlauben eine einfache Migration von DAM-basierten Extensions in das neue FAL-Konzept.

Drag & Drop Upload

Editoren haben nun die Möglichkeit Dateien per Drag & Drop im TYPO3 Backend hochzuladen. Dies funktioniert sowohl mit der Dateiliste (file list) als auch direkt beim zugehörigen Content Element.

Neue Metadaten für Dateien

Eine neue Extension namens EXT:filemetadata ergänzt Datei-Objekte um eine Reihe von Metadaten, so dass diese wie in einem Digital Asset Management (DAM) verwendet werden können.

Für diese Metadaten sind auch Übersetzungen möglich, so dass eine Datei beispielsweise einen anderen Titel oder Beschreibung für die jeweile Sprache haben kann. Bei der Anzeige des Contents im Frontend wird automatisch der Inhalt gewählt, welcher der aktuellen Sprachauswahl entspricht.

Markierung von fehlenden Dateien

TYPO3 markiert nun automatisch fehlerhafte Verlinkungen zu Dateien, die nicht mehr vorhanden sind. Dies kann z.B. passieren, wenn Dateien per FTP oder der Kommandozeile direkt im Dateisystem gelöscht werden. So sieht man direkt in den Contentelementen oder in einem entsprechenden Bericht, ob fehlerhafte Verlinkungen existieren.

Kategorisierung von Dateien

Es ist nun möglich Datei-Objekte in Kategorien zu organisieren. Dies geschieht mittels der Kategorisierungs API by default. Somit können anschließend ganze Mengen von Dateien mittels Ihrer Kategorie selektiert werden.

Komplett neue und vereinfachte Installationsroutine

Verbesserte Installation

Die Installationsroutine wurde komplett neu entwickelt und bietet nun eine stark verbesserte Benutzerführung während der Installation einer TYPO3-Instanz.

Bei der Erst-Installation von TYPO3 wird der Benutzer nun durch eine Schritt-für-Schritt Anleitung durch den Installationsprozess geführt. Dabei wird automatisch die notwendige Dateistruktur erstellt und ebenfalls automatisch die besten Konfigurationsparameter gewählt. Die Einstellungen werden so gewählt, dass der Benutzer eine lauffähige Instanz erhält, die bereit für den direkten Einsatz ist und hinsichtlich einer optimalen Performance voreingestellt ist.

Mit Hilfe des sogenannten Install Tools kann der Benutzer später die Konfigurationsparameter selbst verändern, um abweichende Voreinstellungen ( Configuration Presets) bereit zu stellen.

Im Rahmen des Installationsprozesses erhält der Benutzer außerdem eine Übersicht aller wichtigen Installationsschritte, grouppiert als sogenannte "Important Actions". Zu diesen Aktionen gehört zum Beispiel eine Migration der Datenbankstruktur, das Erstellen eines Admin-Benutzers oder das Leeren des TYPO3-Caches.

TYPO3 Core Updates mit 1 Klick installieren

Neu ist ebenfalls der sogenannte "Core Updater". Mit dieser Funktion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung im TYPO3 Backend, wenn ein neuer offizieller Patch für den TYPO3 Core zur Verfügung steht. Mit nur einem Klick kann das Upgrade dann in die TYPO3 Instanz eingespielt werden.

Eigene TYPO3 Distributionen bereitstellen

Neues Distributions-Management

Nach der Erst-Installation von TYPO3 hat der Benutzer die Möglichkeit sogenannte Distributionen herunterzuladen und zu installieren. Bei einer Distribution handelt es sich um eine eigene Extension, die komplett vorkonfigurierte Einstellungen für Ihre TYPO3-Instanz bereitstellen kann.

Denkbar ist hier zum Beispiel ein vorkonfigurierter Seitenbaum, ein TypoScript-Setup, weitere Drittanbieter-Extensions, Dateien, Objekte - bis hin zu einer Fertigen Webseiten-Struktur.

In der Vergangenheit wurde ein eines Introduction Package oder ein Government Package vom TYPO3 Release Team bereitgestellt. Nun erfolgt die Bereitstellung als Extension im TYPO3 Extension Repository (TER). Dies hat den Vorteil, dass zukünftig jeder Anbieter seine eigene Distribution für besondere Anwendungsfälle erstellen und über den TER für andere Benutzer verfügbar machen kann.

TYPO3 ist jetzt noch sicherer!

Verstärkte Sicherheit

Das eigene TYPO3 Security Team besteht aus Sicherheitsspezialisten, die fortlaufend den Quellcode von TYPO3 auf Sicherheitsmängel untersuchen und bei Neuentwicklungen auf die Einhaltung bewährter Sicherheitsstandards achten.

In TYPO3 6.2 wurden noch einmal zusätzliche Sicherheitsmechanismen eingebaut. So werden nun mit der Einführung von saltedpassword standardmäßig alle Hashes in der Datenbank mit einem Salt-Wert gespeichert.

Ein CSRF-Schutz (Cross-Site-Request-Forgery) im gesamten TYPO3 Backend sowie bei Ajax-Aufrufen sorgt für einen zusätzlichen Schutz vor fremdem Schad-Code.

Außerdem wurde mit der neuen click-jacking protection ein Schutz der Backend-Benutzer vor manipulierten Klick-Aufrufen etabliert.

Zusammen mit den bereits existierenden Sicherheitsfeatures ist TYPO3 im Ergebnis somit eines der sichersten Content Management Systeme auf dem Markt.

TYPO3 6.2 ist responsive ready!

Erstellen Sie mobile Webseiten

Responsive Image Rendering

TYPO3 6.2 bringt bereits alle notwendigen Voraussetzungen mit, um Webseiten responsive, d.h. optimiert für die Darstellung auf mobilen Geräten zu entwickeln. Insbesondere wird mit Hilfe von HTML5 das dynamische Rendern von Bildern in Abhängigkeit von der Bildschirmgröße des verwendeten Endgerätes (Responsive Image Rendering) unterstützt.

Das Verhalten kann dabei umfangreich konfiguriert werden. So stehen beispielsweise verschiedene Rendering-Modi zu Verfügung (srcset, picture, oder über Attribute). Außerdem können die Breakpoints, also die Stellen, an denen die Ansicht umbrechen soll, individuell konfiguriert werden. So können zum Beispiel individuelle Grid-Strukturen umgesetzt werden.

Mobile Voransicht im Backend

Im TYPO3 Backend gibt es nun für Redakteure die Möglichkeit, eine Voransicht der aktuellen Seite mit unterschiedlichen Breiten anzusehen. Somit kann der Redakteur bereits beim Bearbeiten der Seite sehen, wie die Darstellung auf mobilen Geräten wie Smartphones and Tablets aussehen wird.

Dabei kann die Liste der auswählbaren Voransichten völlig individuell konfiguriert werden, so dass man auch neue Displaygrößen einfach bereitstellen kann.

Wie funktioniert responsive Webdesign?

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